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Suchbegriff: Wirtschaft und Industrie

Kuwait strebt an, seine Ölförderkapazität bis 2035 von derzeit etwas über 3 Millionen Barrel pro Tag auf 4 Millionen Barrel pro Tag zu steigern. Die nationale Ölgesellschaft des Landes, die Kuwait Petroleum Corporation, plant erhebliche Investitionen in die Offshore-Exploration und die Pipeline-Infrastruktur, wobei die Produktionskosten unter 10 US-Dollar pro Barrel bleiben sollen. Kuwait sucht internationale Partner für die Erschließung neu entdeckter Offshore-Felder und erwägt ein Leasing-Modell für sein inländisches Pipelinenetz.
Die Aktie von Huber+Suhner hat ein neues Allzeithoch von 173 CHF erreicht und damit seit April 2025 einen Kursanstieg von 160 % verzeichnet, was deutlich über der Performance des Swiss Performance Index liegt. Der Aufschwung verstärkte sich, nachdem die Finanzergebnisse des Unternehmens für 2025 einen soliden Auftragseingang zeigten. Die Zürcher Kantonalbank stufte die Aktie mit einem neuen fairen Wert von 242 CHF auf „Übergewichten” hoch und verwies dabei auf positive Faktoren wie erwartete Folgeaufträge und Wachstumschancen im Bereich Rechenzentren, während Research Partners eine konservativere Bewertung mit „Halten” beibehält.
Die US-Aktienmärkte schlossen am Mittwoch mit gemischten Ergebnissen: Der Dow Jones legte um 0,5 % zu, während der Nasdaq aufgrund von Verkäufen im Technologiesektor um 1,5 % nachgab. Die Sorge, dass künstliche Intelligenz traditionelle Softwareunternehmen verdrängen könnte, führte zu starken Verlusten für Unternehmen wie Palantir und AMD, während die Gewinnberichte von Unternehmen wie Eli Lilly Stärke zeigten. Schwächere Arbeitsmarktdaten und verzögerte offizielle Berichte aufgrund eines Regierungsstillstands wurden ebenfalls zur Kenntnis genommen.
Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz beginnt seine Reise in die Golfregion in Saudi-Arabien und betont dabei die Zusammenarbeit mit den Golfstaaten, räumt jedoch gleichzeitig Unterschiede in Bezug auf die Menschenrechte ein. Im Mittelpunkt des Besuchs stehen wirtschaftliche Partnerschaften mit einem Handelsvolumen von 11 Milliarden Euro und dem Potenzial für deutsche Unternehmen, sich Infrastrukturprojekte und Energiepartnerschaften zu sichern. Merz plädiert für eine Wiederbelebung der Freihandelsgespräche zwischen der EU und den Golfstaaten sowie für eine berechenbarere Rüstungsexportpolitik.
Die Ausgaben für Luxusgüter in China stiegen im vierten Quartal 2025 gegenüber dem Vorjahr um 1 % bis 3 %, angetrieben durch steigende Aktienmärkte und die Ausgaben wohlhabender Verbraucher. Eine Umfrage von Bain & Co zeigt jedoch, dass wohlhabende Verbraucher zunehmend Erlebnisse gegenüber Produkten bevorzugen.
Die Deutsche Telekom hat in München eine große KI-Fabrik mit 10.000 GPUs und einer beträchtlichen Datenspeicherkapazität eröffnet, die eines der größten KI-Infrastrukturprojekte Europas darstellt. Die Investition in Höhe von 1 Milliarde Euro zielt darauf ab, die digitale Souveränität Deutschlands zu stärken, indem heimische KI-Rechenleistung für Branchen wie die Automobilindustrie und das verarbeitende Gewerbe bereitgestellt wird. Während politische Entscheidungsträger die Initiative als einen Schritt zur Unabhängigkeit von der Technologieabhängigkeit gegenüber den USA und China loben, bestehen weiterhin Bedenken hinsichtlich der Abhängigkeit von Hardware von Nvidia und Seltenen Erden aus China. Die Anlage nutzt nachhaltige Kühlung aus dem Münchner Eisbach und kann je nach Marktnachfrage potenziell weiter ausgebaut werden.
Die Trump-Regierung leitet eine Initiative zur Schaffung einer Handelszone für kritische Mineralien mit Verbündeten wie Japan und der EU, um Chinas Dominanz in diesem Sektor entgegenzuwirken. Vizepräsident JD Vance kündigte Pläne an, Zölle und Preisuntergrenzen einzusetzen, um einheimische Hersteller vor chinesischen Marktmanipulationen zu schützen. Die USA haben bereits ein Mineralienabkommen mit Mexiko geschlossen und streben ein trilaterales Abkommen mit Japan und der EU an, um durch koordinierte Handelspolitik und strategische Partnerschaften die Abhängigkeit des Westens von chinesischen Mineralienlieferungen zu verringern.
Uber plant, im Rahmen seiner globalen Expansion im Bereich autonomer Fahrzeuge im Jahr 2026 selbstfahrende Roboter-Taxis in Zürich einzuführen. Das Unternehmen wird auch nach Madrid und Hongkong expandieren, um die Preise zu senken und die Zuverlässigkeit zu erhöhen. Uber hat sich den exklusiven Zugang zu 25.000 Fahrzeugen des US-Startups Waabi gesichert, um die Einführung zu beschleunigen. Trotz der jüngsten Schwankungen an den Aktienmärkten und Gewinnproblemen bleibt das Management optimistisch, was das nachhaltige Marktwachstum durch die Expansion in 15 Weltstädte angeht.
Der Artikel analysiert globale Strategien zur Betrugsbekämpfung und vergleicht dabei den auf Rückerstattungen ausgerichteten Ansatz Großbritanniens mit dem präventionsorientierten Modell Australiens. Während Großbritannien eine umfassende Rückerstattung für autorisierte Push-Zahlungsbetrügereien vorschreibt, erlegt das australische National Anti-Scam Centre Banken, Telekommunikationsunternehmen und digitalen Plattformen gesetzliche Pflichten mit durchsetzbaren Verpflichtungen auf. Wichtige Erkenntnisse unterstreichen, dass präventionsorientierte Reformen, sektorübergreifende Rechenschaftspflicht, eine starke nationale Führung und der Austausch von Daten in Echtzeit für eine wirksame Betrugsbekämpfung unerlässlich sind. Die USA, die jährlich Betrugsverluste in Höhe von über 12,5 Milliarden US-Dollar zu verzeichnen haben, verfügen über keine koordinierte nationale Strategie und könnten von diesen internationalen Modellen lernen.
Die Deutsche Bank steht erneut unter genauer Beobachtung, da kürzlich veröffentlichte Epstein-Dokumente Details ihrer Geschäftsbeziehung mit dem verurteilten Sexualstraftäter offenlegen, was zu einem Kursverlust der Bankaktie von über 5 % geführt hat. Die Bank war zuvor mit einer Geldstrafe von 150 Millionen Dollar belegt worden und hatte sich mit den Opfern auf eine Zahlung von 75 Millionen Dollar geeinigt. Nun sind jedoch neue Beweise für Zahlungen an „ausländische Models” und für die Rechtskosten von Epsteins Komplizen aufgetaucht, was dem Ruf der Bank und ihrer Aktienperformance geschadet hat.

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